Erfolgsgeschichten


Bettinas Schuldgefühl


Das Erstgespräch

Nachdem ich Bettina, Anfang 40, kennengelernt und sie mir ihr Problem geschildert hatte, war ich zunächst verwirrt. Denn ich konnte mir im ersten Moment nicht vorstellen, warum eine solch sympathische und gut ausgebildete Person Schwierigkeiten haben sollte, eine Anstellung in Vollzeit zu finden. Sie erzählte mir, dass sie vor Jahren einen Halbzeitjob angenommen hatte, weil ihr damals nichts anderes angeboten worden war. Seither waren alle Versuche, in Vollzeit zu kommen, gescheitert, was mittlerweile auch immer mehr finanzielle Probleme mit sich brachte.

 

Im weiteren Verlauf des Gesprächs fiel mir auf, dass Bettina so gut wie alle Schwierigkeiten in ihrem Leben - selbst ihre vergebliche Partnersuche - mit ihrem Geldmangel in Verbindung brachte. Ich schlug ihr daher zum Abschluss vor, ihr zunächst in einem Energetik-Coaching zu erläutern, wie sie ihre Geldprobleme auf energetischer Ebene unbewusst selbst anzieht. Im Rahmen der zweiten Sitzung, einem Mentaltraining, würde ich mir dann ihre Denkmuster zum Thema Geld und Arbeit anschauen wollen.

 

1. Sitzung: Energetik-Coaching

Im Energetik-Coaching erläuterte ich Bettina, dass es in der Energetik - genauso wie in allen anderen Fachgebieten - Gesetzmäßigkeiten und davon abgeleitete Regeln gibt. Je nachdem, wie man diese Regeln anwendet, kann dies positive oder negative Konsequenzen für das eigene Leben haben. In Bettinas Fall waren vor allem zwei Gesetzmäßigkeiten relevant: Das Gesetz der Anziehung und das, wonach Energie der Aufmerksamkeit folgt. Sie bekam von mir bis zur nächsten Sitzung eine Hausaufgabe gestellt, die sie mit den für ihren Geldmangel relevanten Regeln vertraut machen sollte.  

 

2. Sitzung: Mentaltraining

Im Mentaltraining ging es mir darum, Bettinas Denkmuster zu analysieren. Dabei habe ich unter anderem getestet, wie ihr Unterbewusstsein auf bestimmte Begriffe reagiert, die mit dem Thema „Geld“ in Zusammenhang stehen. Bettina wurde dabei ganz blass, denn ihr Unterbewusstsein fühlte sich mit dem Begriff „Armut“ sehr viel wohler als zum Beispiel mit dem Begriff „Wohlstand“. Das legte die Vermutung nahe, dass ihr Unterbewusstsein ihre Bemühungen, an Geld zu kommen - also auch ihre Bewerbungen um eine Vollzeitstelle - sabotiert hatte. Nachdem ich das ihr gegenüber ausgesprochen hatte, bekam sie plötzlich große Augen, nickte energisch und sagte, sie wisse, woher das komme. Daraufhin erzählte sie mir von einem Ereignis aus ihrer Jugend, bei dem sie zu Geld gekommen war, indem sie anderen geschadet hatte. Seither hatte sie deswegen ein schlechtes Gewissen gehabt.

 

Bettinas Feedback

Nach dieser Erkenntnis bot ich Bettina an, dieses Erlebnis mit dem Systembrett aufzustellen, damit sie ihr Schuldgefühl transformieren könne. Doch das war gar nicht mehr nötig. Drei Wochen später rief sie mich an und berichtete, dass Unfassbares passiert sei: Man habe ihr eine lukrative Vollzeitstelle bei einer namhaften Firma angeboten.