Erfolgsgeschichten


Lenas Traurigkeit


Das Erstgespräch

Als Lena, damals Ende 30, zum ersten Mal in meine Praxis in Wernau kam, fiel mir auf den ersten Blick ihre Traurigkeit auf, die man an ihrem Gesichtsausdruck und ihrer Körperhaltung ablesen konnte. Im Gespräch stellte sich heraus, dass sie genau deswegen zu mir gekommen war: Sie erzählte mir, dass sie oft sehr bedrückt sei und es ihr schwerfiele, wirkliche Lebensfreude zu entwickeln und zu spüren.

Sie selbst sah die Ursache dafür in ihrer Kindheit. Damals habe sie von ihren Eltern zu wenig Nestwärme erhalten und sei auch häufig von ihnen im Stich gelassen worden. Außerdem schilderte sie mir ein Ereignis aus ihrem vierten Lebensjahr, bei dem sie sich von ihren Eltern regelrecht verraten gefühlt hatte.

 

Zum Abschluss des Erstgesprächs war ich zu folgender Arbeitsthese gelangt: Für mich war es offensichtlich, dass Lenas Traurigkeit eine Innere-Kind-Thematik zugrunde lag. Obwohl diese Ereignisse schon circa 35 Jahre zurücklagen, schien sich ihr Unterbewusstsein noch immer mit diesem emotional stark verletzten Mädchen von damals zu identifizieren. Ich erklärte Lena, dass wir natürlich im Nachhinein nichts mehr daran ändern könnten, wie sie von ihren Eltern behandelt worden war. Aber es sei sehr wohl möglich, ihren Umgang heute mit diesen Erfahrungen zu verändern. Ich schlug ihr deshalb vor, sich mit einer Inneren-Kind-Meditation diesen emotionalen Verletzungen anzunehmen und das traumatische Ereignis mit ihren Eltern auf dem Systembrett aufzustellen.

 

Die erste Sitzung: Innere-Kind-Meditation

Die Ziele, die ich mit dieser Meditation verfolgte waren folgende: Zum einen ging es darum, Lenas Unterbewusstsein zu verdeutlichen, dass sie nicht mehr das kleine, hilflose Mädchen von damals ist. Zum anderen sollte Lena erleben, dass sie sich selbst um ihr Inneres Kind kümmern und dessen Mangel an Nestwärme und Rückhalt - den ihre Eltern hinterlassen hatten - selbst beheben kann.

Zum Abschluss bekam sie von mir die Hausaufgabe, sich ihrem Inneren Kind bis zu unserer nächsten Sitzung intensiv zu widmen. Dies sollte ihre Beziehung zu ihrem Inneren Kind nachhaltig stärken.

 

Die zweite Sitzung: Familienaufstellung mit Systembrett

Etwa vier Wochen später fand die Aufstellung statt. Sie sollte aufzeigen, warum Lena noch immer keinen Weg gefunden hatte, diese für sie offensichtlich traumatische Erfahrung zumindest ansatzweise zu verarbeiten.

Es stellte sich heraus, dass bei diesem Ereignis zwischen ihren Familienmitgliedern Dynamiken gewirkt hatten, denen sie sich bis dahin nicht bewusst war. Außerdem zeigte sich dabei, dass Lena sich selbst all die Jahre nicht erlaubt hatte, ihre Traurigkeit und Wut nach außen zu tragen und versucht hatte, sie zu unterdrücken.

Durch die Aufstellung aber war es ihr nun möglich, diesen Emotionen Raum zu geben, sodass diese sich transformieren konnten. Bei Lena sind dabei einige Tränen geflossen, aber genau das hat die Emotionen gelöst und ihre Selbstheilung in Gang gesetzt. Und obwohl ihre Augen vom Weinen noch geschwollen waren, hatte sie bereits bei der Verabschiedung ein entspanntes Lächeln im Gesicht.

 

Lenas Feedback 

Nach der Aufstellung hörte ich erstmal nichts mehr von Lena. Das hatte ich auch nicht erwartet, schließlich waren keine weiteren Termine vereinbart. Doch ein paar Monate später ließ sie mir über gemeinsame Bekannte einen lieben Gruß ausrichten. Es ginge ihr gut und sie sei sehr dankbar für meine Arbeit. Ein halbes Jahr später traf ich sie bei einer Abendveranstaltung von steine+mehr. Schon von Weitem fiel mir der große Unterschied zu unserer ersten Begegnung auf: Sie hatte eine selbstbewusste Körperhaltung, ein hübsches Lächeln im Gesicht und strahlende Augen. Aufgrund meiner Schweigepflicht konnte ich sie in diesem Rahmen nicht auf unsere Zusammenarbeit ansprechen. Ich fragte nur, wie es ihr gehe. Sie zwinkerte mir freudig zu und meinte: „Alles in Ordnung. Mir geht es sehr gut.“

Klaus' Wut


Klaus, zu diesem Zeitpunkt Mitte 40, wurde von seiner Frau zu mir geschickt, die schon seit einigen Monaten meine Klientin war. In solchen Fällen kläre ich immer zunächst ab, ob der Klient tatsächlich aus eigenen Stücken zu mir gekommen ist, oder ob es ihm nur darum geht, jemand anderem einen Gefallen zu tun - denn meine Arbeit kann immer nur dann ihre Wirkung entfalten, wenn der Klient von sich aus motiviert ist, Veränderungen in Gang zu setzen.

Bei Klaus stellte sich schnell heraus, dass er die notwendige Eigenmotivation mitbrachte. Er erzählte mir von einem Verhaltensmuster, das ihn immer wieder dazu brachte, sich vor allem gegenüber seiner Frau und seiner Tochter überheblich, abwertend, hin und wieder sogar gehässig und verletzend zu geben. Er habe sich - auch gemeinsam mit seiner Frau - schon viele Gedanken über mögliche Ursachen gemacht, ihm sei aber bislang kein Grund oder Auslöser für dieses Verhalten aufgefallen. Die Lage hatte sich dann in den letzten Monaten derart zugespitzt, dass ihm seine Frau bereits eine Trennung in Aussicht gestellt hatte.

 

Im weiteren Verlauf unseres Gesprächs bekam auch ich zunächst keine Anhaltspunkte, worauf dieses Verhalten zurückzuführen sein könnte. Ich schlug Klaus deswegen vor, dieses Muster mit dem Systembrett aufzustellen, damit wir beide die Angelegenheit aus der Vogelperspektive betrachten konnten.

 

Die Sitzung: Aufstellung mit dem Systembrett

Nachdem Klaus sein Verhaltensmuster aufgestellt hatte, wurden zwei Dinge sofort deutlich: Zum einen war seine Überheblichkeit maßgeblich durch Wut verursacht worden, zum anderen zeigte sich aber auch, dass diese Wut gar nicht seine eigene war. Das heißt, dass Klaus diese Emotion nicht in seiner eigenen Biografie entwickelt, sondern von jemandem übernommen hatte.

 

Diese Person haben wir mit in das Bild geholt und die Wut an ihren Ursprungsort zurückgebracht. Auf diese Weise wollte ich herausfinden, was es braucht, um sie transformieren zu können. Nachdem dies geschehen war, stellte Klaus ein sogenanntes „Heilendes Bild“, in dem es ihm und allen anderen Beteiligten gut ging und die Wut keinen Platz mehr benötigte.

 

Klaus‘ Feedback

Ich habe nach diesem Termin für längere Zeit nichts mehr von Klaus selbst gehört. Aber seine Frau kam circa 6 Wochen später mit einem anderen Anliegen zu mir in die Praxis. Sie bedankte sich bei mir und erzählte ganz verblüfft, dass Klaus seit der Aufstellung kein einziges Mal mehr dieses Verhalten aufgezeigt hatte, das ihre Beziehung so sehr gefährdet hatte.

Bettinas Schuldgefühl


Das Erstgespräch

Nachdem ich Bettina, Anfang 40, kennengelernt und sie mir ihr Problem geschildert hatte, war ich zunächst verwirrt. Denn ich konnte mir im ersten Moment nicht vorstellen, warum eine solch sympathische und gut ausgebildete Person Schwierigkeiten haben sollte, eine Anstellung in Vollzeit zu finden. Sie erzählte mir, dass sie vor Jahren einen Halbzeitjob angenommen hatte, weil ihr damals nichts anderes angeboten worden war. Seither waren alle Versuche, in Vollzeit zu kommen, gescheitert, was mittlerweile auch immer mehr finanzielle Probleme mit sich brachte.

 

Im weiteren Verlauf des Gesprächs fiel mir auf, dass Bettina so gut wie alle Schwierigkeiten in ihrem Leben - selbst ihre vergebliche Partnersuche - mit ihrem Geldmangel in Verbindung brachte. Ich schlug ihr daher zum Abschluss vor, ihr zunächst in einem Energetik-Coaching zu erläutern, wie sie ihre Geldprobleme auf energetischer Ebene unbewusst selbst anzieht. Im Rahmen der zweiten Sitzung, einem Mentaltraining, würde ich mir dann ihre Denkmuster zum Thema Geld und Arbeit anschauen wollen.

 

1. Sitzung: Energetik-Coaching

Im Energetik-Coaching erläuterte ich Bettina, dass es in der Energetik - genauso wie in allen anderen Fachgebieten - Gesetzmäßigkeiten und davon abgeleitete Regeln gibt. Je nachdem, wie man diese Regeln anwendet, kann dies positive oder negative Konsequenzen für das eigene Leben haben. In Bettinas Fall waren vor allem zwei Gesetzmäßigkeiten relevant: Das Gesetz der Anziehung und das, wonach Energie der Aufmerksamkeit folgt. Sie bekam von mir bis zur nächsten Sitzung eine Hausaufgabe gestellt, die sie mit den für ihren Geldmangel relevanten Regeln vertraut machen sollte.  

 

2. Sitzung: Mentaltraining

Im Mentaltraining ging es mir darum, Bettinas Denkmuster zu analysieren. Dabei habe ich unter anderem getestet, wie ihr Unterbewusstsein auf bestimmte Begriffe reagiert, die mit dem Thema „Geld“ in Zusammenhang stehen. Bettina wurde dabei ganz blass, denn ihr Unterbewusstsein fühlte sich mit dem Begriff „Armut“ sehr viel wohler als zum Beispiel mit dem Begriff „Wohlstand“. Das legte die Vermutung nahe, dass ihr Unterbewusstsein ihre Bemühungen, an Geld zu kommen - also auch ihre Bewerbungen um eine Vollzeitstelle - sabotiert hatte. Nachdem ich das ihr gegenüber ausgesprochen hatte, bekam sie plötzlich große Augen, nickte energisch und sagte, sie wisse, woher das komme. Daraufhin erzählte sie mir von einem Ereignis aus ihrer Jugend, bei dem sie zu Geld gekommen war, indem sie anderen geschadet hatte. Seither hatte sie deswegen ein schlechtes Gewissen gehabt.

 

Bettinas Feedback

Nach dieser Erkenntnis bot ich Bettina an, dieses Erlebnis mit dem Systembrett aufzustellen, damit sie ihr Schuldgefühl transformieren könne. Doch das war gar nicht mehr nötig. Drei Wochen später rief sie mich an und berichtete, dass Unfassbares passiert sei: Man habe ihr eine lukrative Vollzeitstelle bei einer namhaften Firma angeboten.